Nach der Rückkehr aus Usbekistan wurde der Schrank
vom Künstler zerlegt. Die Eingeweide, samt Seele der
usbekischen Steppenmaler, wurden ornamentiert und auf Leinwand
gebannt.
Aus stählernen Gerüsten der Stalinzeit, der gläsernen
Front der Moderne und der Ornamentik der zentralasiatischen
Märchenarchitektur wurde der Schrank neu gefertigt.
Der Stempel, der sich dem Reisenden aufgedrückt hat,
wird zum „begehbaren“ Schrank und dieser wiederum
zum Prägewerkzeug für die Leinwand. Ein Oszillieren
von Bild und Objekt vor zentralasiatischer Projektionsfläche.